3. Februar 2009

Stundensätze für Kindertagespflege immer noch zu niedrig

Die Partei DIE LINKE hat die geplante Erhöhung der Stundensätze der Kindertagespflegepersonen auf der Ratssitzung am 26. Februar als unzureichend kritisiert. Maximal würden nach den Plänen von Rot-Grün 4,50 EUR pro Stunde an die KindertagespflegerInnen gezahlt, die aber im Unterschied zu früher künftig versteuert werden müssen. Diese Regelung bleibt damit deutlich hinter der Empfehlung des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V. in Höhe von 5,50 EUR zurück.

„Auch die früheren 3 EUR waren schon unversteuert viel zu niedrig, denn die Kindertagespflegepersonen müssen davon auch das Essen für die Kinder und allerlei Betreuungsmaterialien einkaufen. Raummiete und Heizkosten schlagen ebenfalls zu Buche“, so Kirsten Senkel-Meier, Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin im Kreisvorstand von DIE LINKE. DIE LINKE verwahrt sich dagegen, dass KindertagespflegerInnen lediglich als billige Alternative zur Betreuung der Kinder in Kitas behandelt werden. „Tagespfleger und Tagespflegerinnen leisten wertvolle Arbeit bei der Betreuung von Kindern in Dortmund und gute Arbeit gehört auch gut bezahlt. Wir wollen daher einen Stundensatz von 6,50 EUR,“ so Senkel-Meier.