Mit den Worten „Ja, ist denn schon wieder der erste April ?!“ reagierte der linke Spitzenkandidat Utz Kowalewski auf die jüngste Meinungsumfrage aus dem von Ex-Kanzleramtsminister Bodo Hombach (SPD) geführtem WAZ-Konzern zur Kommunalwahl 2009.
Nach Kowalewski zeige die Umfrage hervorragend wie wertlos inzwischen Meinungsumfragen zur Ermittlung der politischen Stimmung seien. „Die Umfrageinstitute haben sich schon längst zum Wahlkampfinstrument der Parteien degradieren lassen und sind längst Erfüllungsgehilfe innerhalb von Wahlkampfstrategien. Im vorliegenden Fall hatten wohl einige Sozialdemokraten einen feuchten Traum und wollten diesen in Zahlen dargestellt nochmal in einer Zeitung sehen,“ bedauert Kowalewski die Entwicklung in der Demoskopie.
Für die Linke gäbe es jedenfalls inzwischen Umfragen zwischen 3% und 15%. „Da kann man wohl kaum von einer seriösen Vorrraussage zum Wahlausgang reden. Für uns ist jedenfalls bis zum Wahltag alles drin,“ ruft Kowalewski die Anhänger der politischen Linken auf in den letzten Wochen vor der Wahl noch einmal verstärkt die Ärmel hochzukrempeln und um jede Stimme zu kämpfen.