Nach erneuten Überfallen auf Menschen mit antifaschistischer Gesinnung und auf mehrere Menschen ausländischer Herkunft im Innenstadtbereich am heutigen Abend fordert DIE LINKE den Polizeipräsidenten Dortmunds Hans Schulze (SPD) zum wiederholten Male auf die Nazidemo am kommenden Samstag endlich zu verbieten. „Was muss noch erst alles passieren, bevor endlich mal auf von offizieller Stelle aus versucht wird, Dortmund nicht zur Bühne für solche gegen die Demokratie und die Freiheit der Menschen gerichtete Veranstaltungen werden zu lassen ?“, fragt Kreissprecher Utz Kowalewski von DIE LINKE. Die Dortmunder Bevölkerung möchte die Nazis jedenfalls nicht in ihrer Stadt haben, ist Kowalewski überzeugt.
Am Abend hatten sich rund 50 Aktivisten des Bündnisses 28.3. und des Bündnisses gegen Rechts zu einer spontanen Protestkundgebung versammelt, um gegen die fortgesetzte Gewalt rechter Schlägertrupps in Dortmund zu protestieren.