20. September 2008 Utz Kowalewski

Gegendemonstranten verhindern rechtsextremen Kongress in Köln

Nach vereinzelten Ausschreitungen am Rande der Kundgebung der rechtsextremistischen Organisation pro-Köln hat die Polizei die Aktionen der Rechtsextremisten verboten. Rund 40.000 Demonstranten waren den Aufrufen zur Gegendemonstration gefolgt. Darunter auch Aktivisten der Partei DIE LINKE aus Dortmund.

„Dortmund ist selbst immer wieder Schauplatz rechtsextremer Aufmärsche. Uns selbst wird aus den Nachbarstädten ebenfalls immer die Solidarität linker Organisationen zuteil, so dass wir uns freuen, dass wir ein wenig dazu beitragen konnten, in Köln der Demokratie zu einem Erfolg gegen den Ungeist des Rechtsextremismus zu verhelfen. Leider werden in Dortmund rechtsextreme Kundgebungen anders als in Köln nicht verboten, obwohl es wie am 6. September zu weitaus schlimmeren Ausschreitungen gekommen ist, mit rund 16 verletzten Polizisten, die den Aufmarsch der Rechten begleitet hatten. Ein Wechsel in der Dortmunder Polizeiführung ist daher längst überfällig,“ meint Utz Kowalewski, der Dortmunder Kreissprecher der Partei DIE LINKE.