Die Partei DIE LINKE hat gefordert am Flughafen aufgrund des Rückzugs der Billigflieger nicht mehr benötigtes Personal nicht einfach zu entlassen, sondern zum Mutterunternehmen Stadtwerke zu transferieren. „Die Mitarbeiter für die Fehlplanungen der Dortmunder Politik in Sachen Flughafen mit ihrer wirtschaftlichen Existenz leiden zu lassen, halten wir für nicht vertretbar. Die flughafenfreundlichen Ratsfraktionen sollten die Mitarbeiter nicht in Geiselhaft für einen weiteren Ausbau des Flughafens nehmen, sondern ihrer Verantwortung für die Menschen gerecht werden,“ meint Kreissprecher Utz Kowalewski.
Thomas Zweier, Bezirksgruppensprecher der Linken im Dortmunder Osten und aktiver Gewerkschafter, fordert insbesondere die Flughafen Handling GmbH zu überprüfen. Dort sind überwiegend Leiharbeiter zu Dumpinglöhnen beschäftigt. „Das ein kommunales Unternehmen überhaupt Mitarbeiter auslagert, um ihnen die Löhne zu kürzen, ist an sich schon ein Skandal. Nun sollten sie nicht auch noch Leidtragende der drohenden Entlassungen werden“, so Zweier.
DIE LINKE ist in Dortmund gegen eine Ausweitung der Betriebszeiten und gegen einen Ausbau der Landebahn. „Das heißt aber nicht, dass uns das Schicksal der Mitarbeiter gleichgültig wäre. Aber das Schicksal der Anwohner ist uns ebenfalls nicht gleichgültig,“ stellt Thomas Zweier die Haltung der Linken dar.