13. Oktober 2008

Langemeyer tritt nicht mehr als OB an

Stellungnahme der Partei DIE LINKE


Für einen längst überfälligen Schritt hält die Partei DIE LINKE den Rückzug von OB Langemeyer aus der Kandidatenkür der SPD. Nach Bekanntwerden des ganzen Ausmaßes der Bargeldaffaire hatte DIE LINKE zusammen mit der Fraktion „Die Linken im Rat“ bereits den Rücktritt des Oberbürgermeisters gefordert. Das er nun wenigstens nicht mehr für die kommende Legislaturperiode zur Verfügung steht wird von den Linken daher ausdrücklich begrüßt.


„Das Langemeyer geht, ist gut für Dortmund und das meine ich völlig ohne jede Häme gegenüber dem Menschen Langemeyer. Ich hoffe aber, dass nun nicht nur ein Kopf ausgetauscht wird, sondern auch ein Politikwechsel stattfindet. Seit der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagments (NKF) durch Langemeyer wird das Gemeinwesen Stadt Dortmund nur noch als Konzern betrachtet und seine Bürger als Kunden, die kostenpflichtige Dienstleistungen nachfragen. Wir halten diesen zutiefst unsozialdemokratischen und neoliberalen Entwicklungsweg für falsch und hoffen, dass der neue Kandidat der SPD auch für eine andere Politik stehen wird und die Verwaltungsreform 2020 mit gewaltigem Arbeitsplatzabbau in der Dortmunder Verwaltung beendet. Die Entwicklungen beim Klinikum, bei FABIDO, beim Jugendamt und beim Flughafen zeigen deutlich, dass Langemeyersche Art von Politik nicht funktioniert,“ meint Utz Kowalewski, Kreissprecher von DIE LINKE. Dortmund.