Nach Ansicht der Linken sollten CDU und SPD die Situation um FABIDO nicht nur zu gegenseitigen Schuldzuweisungen benutzen, sondern Lösungen im Sinne der Mitarbeiterinnen und im Sinne der zu betreuenden Kinder finden. „Natürlich hat Friedhelm Sohn von der SPD recht, wenn er darauf hinweist, dass das Kibiz eine von der Landesregierung zu verantwortende Kürzungsorgie im Bereich der Kinderbetreung bedeutet. Und auch Frank Hengstenberg von der CDU hat recht, wenn er kritisiert, dass das Personalchaos bei FABIDO ein unwürdiges Schauspiel sei. Beide Erkenntnisse lösen aber die Probleme in Dortmund nicht,“ kritisiert Kreissprecher Utz Kowalewski die wechselseitigen parteipolitischen Vorwürfe.
„Die Linken im Rat“ haben statt dessen für die Sondersitzung am 23. Oktober den Antrag gestellt, sämtliche rechtswidrigen Kettenverträge bei FABIDO in unbefristete Arbeitsverhältnisse umzuwandeln. „Die Mitarbeiterinnen brauchen Sicherheit für ihre eigene berufliche Zukunft, um den Kindern die Fürsorge angedeihen lassen zu können, die diese verdienen. Wir hoffen das sich auch die anderen Fraktionen diesem Antrag anschließen,“ so Nursel Konak, Ratsmitglied der Linken im Jugendausschuss.