20. Oktober 2008 Tülin Dolutas/ Utz Kowalewski

DIDF und DIE LINKE ziehen 2009 an einem Strang

Die Föderation demokratischer Arbeitervereine e.V. (DIDF) ruft zur Wahl der Partei DIE LINKE bei den Kommunalwahlen 2009 in Dortmund auf und kandidiert auf der offenen Liste der Linken. Die DIDF ist ein Dachverband von über 50 Migrantenorganisationen in Deutschland und wurde vor etwa 28 Jahren von überwiegend kurdischen und türkischen Arbeitnehmern gegründet.

Es war ein unkompliziertes und solidarisches Treffen der beiden Kreisvorstände der DIDF e.V. und der Partei DIE LINKE. Schnell war man sich einig: Dortmund braucht eine Veränderung der politischen Landschaft und eine möglichst starke linke Interessenvertretung in den Parlamenten. "Migrantinnen und Migranten sind ebenso wie Deutsche von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Das Eintreten für soziale Gerechtigkeit verbindet uns mit der Partei DIE LINKE," so Tülin Dolutas, Vorsitzende der DIDF in Dortmund.

"Wir pflegen mit der DIDF seit langem einen regen Austausch. Daher ist es nur logisch, wenn wir den Genossinnen und Genossen eine Kandidatur auf der offenen Liste unserer Partei anbieten. Der Kreisvorstand steht damit außerdem auf dem Boden der Beschlusslage der Mitgliederversammlung unser Partei, die den Vorstand ausdrücklich zur Einladung anderer linker Organisationen auf der offenen Liste der Partei DIE LINKE aufgefordert hatte," freut sich Kreissprecher Utz Kowalewski über die gelungenen Verhandlungen.