19. November 2008 Utz Kowalewski

DIE LINKE begrüßt AFA-Vorstoß in Sachen FABIDO

Der Arbeitnehmerflügel der Dortmunder SPD hat einen Antrag zum kommenden SPD-Parteitag eingereicht den Eigenbetrieb FABIDO wieder ins Jugendamt einzugliedern. Dieser Vorschlag wird von der Partei DIE LINKE ausdrücklich begrüßt. „Wir haben bereits Anfang Oktober gefordert, die von Rot-Grün vor zwei Jahren durchgeführte Ausgründung aus dem Jugendamt wieder rückgängig zu machen. Das die AFA diesem Vorschlag nun folgt finden wir gut“, stellt Kreissprecher Utz Kowalewski klar.

Der Streit zwischen Birgit Unger (Grüne) und Frank Hengstenberg (CDU) wer denn nun die größere Schuld auf sich geladen habe, führt zu nichts und ist eine reine Ablenkungsdebatte, meinen die Linken. „Wenn beide ihre Hausaufgaben machen würden, gäbe es die jetzige Situation gar nicht. Herr Hengstenberg sollte Druck in Richtung Landesregierung machen das KIBIZ wieder zurückzunehmen und Birgit Unger sollte in der Rot-Grünen Ratskoalition dafür werben finanzielle Löcher bei FABIDO durch Umschichtungen im Haushalt aufzufangen. Sonst sind letztlich doch nur die Mitarbeiterinnen und die betreuten Kinder die Leidtragenden, auch wenn die Verantwortlichen ihre Hände in Unschuld waschen“, so Kowalewski.