DIE LINKE möchte die EDG als Unternehmen der Stadt Dortmund erhalten.
Ein Verkauf an die Stadtwerke macht aus einem städtischen Unternehmen das Tochterunternehmen eines Tochterunternehmens der Stadt und verringert den Einfluss der demokratischen Entscheidungsträger entsprechend, befürchten die Linken.
Zudem halten die Linken das Verschieben von Beteiligungen nur um Haushaltslöcher zu stopfen für eine kurzsichtige Strategie. „Der Verkauf kommunaler Einrichtungen führt nur dazu das in späteren Haushaltsjahren die Löcher noch größer werden. Im letzten Jahr hat die EDG laut dem Dortmunder Beteiligungsbericht 2006/2007 netto 2,7 Mio EUR in den Haushalt der Stadt Dortmund abgeführt. Ein Verkauf zur Stopfung von Haushaltslöchern ist also völliger Unsinn, weil er die Haushaltssituation der Folgejahre verschärft“, kritisiert Kreissprecher Utz Kowalewski die Pläne des OB die EDG an die Stadtwerke zu verkaufen.
Die Fraktion „Die Linken im Rat“ hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass der Doppelhaushalt von Rot-Grün nicht tragfähig ist, weil die dort enthaltenen Erwartungen für den Arbeitsmarkt unrealistisch seien.