30. März 2008 Utz Kowalewski

Die Linke.Dortmund ist gegen Musikkonzert von homophoben Hassprediger

Italienisches Boykott-Plakat, Rom, 2005

Italienisches Boykott-Plakat

Ende Mai 2008 kommt der Reggae- und Dancehall-Artists Sizzla Kalonji in das Live Station nach Dortmund.

Der Sänger singt Songs wie „Pump up“ und „To the Point“ in denen heißt es u. a. „verbrenn die Männer, die Sex mit Männern haben“, „erschießt Schwule“, oder „ich erschieße Schwule mit einer Waffe“.

Es kann nicht angehen, dass auf deutschen Bühnen dieselben Leute auftreten und womöglich zu Mord und Totschlag aufrufen, die in Jamaika regelmäßig für eine unvorstellbare Schwulenhatz sorgen. Von jamaikanischen Bühnen herab sorgen Interpreten wie Sizzla für Hetzjagden, der immer wieder (vermeintlich) schwule Männer zum Opfer fallen.

Solchen Leute darf hier kein Forum geboten werden.

DIE LINKE. Dortmund fordert den Veranstalter und das Tourmanagment auf das geplante Konzert des Hass-Sängers in Dortmund abzusagen. Dortmund ist und bleibt eine Stadt der Toleranz und Vielfalt in der Hass-Prediger ganz gleich aus welchem Kulturkreis keine Möglichkeit zur Volksverhetzung erhalten sollten.

Herzlich willkommen sind uns in Dortmund weiterhin alle musikalischen Erben Bob Marleys deren Reggae-Musik für Frieden und dem Kampf gegen Unterdrückung weltweit gilt,so Kreisvorstandsmitglied Thomas Zweier,selbst langjähriger Reggaefan und Kenner der Szene.