10. Juni 2008

"Soziale Stadt" - nur Minibeträge für die Sozialräume

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Für die lokale Umsetzung des Aktionsplan „Soziale Stadt“ soll in den  betroffen Brennpunkten lediglich 5000 Euro pro Sozialraum, über einen  Fonds zu Verfügung gestellt werden. Welche finanziellen Mitteln zentral zu  Verfügung gestellt werden ist noch völlig offen. Den Betrag von 5000 Euro hält die Linke in Hörde jedenfalls für völlig  inakzeptabel.

„5000 Euro pro Sozialraum sind ein Hohn. Dafür lassen sich grade mal ein  paar hübsche, bunte Handzettel drucken um zu zeigen wie „sozial“ die Stadt  ist.“ wettert der Linke Bezirksvertreter Torsten Behrendt gegen den  Mini-Betrag. „Für effektive Arbeit in den Sozialräumen, also auch in  Hörde, müssen die Mittel erheblich aufgestockt werden.“ erklärt Behrendt  weiter.

Als absolut absurd bezeichnet er auch, dass der OB für die Mittel die  zentral verwendet werden sollen aktuell keine Angaben machen kann.  „Die Linke wird ein wachsames Auge darauf haben, dass der Aktionsplan  „Soziale Stadt“ auch mit Leben gefüllt und nicht nur eine Prestigekampagne  für einen vermeindlich sozialen OB wird.“ schließt Behrendt und stellt in  Aussicht, dass die Linke auch mit entsprechenden Anträgen in die  Bezirksvertretung geht.

Gestartet ist die Linke bereits mit einer ersten Anfrage an die  Verwaltung, in der sie konkrete Angaben über die Höhe der gesamten  finanziellen Mittel, die in den Hörder Sozialraum fließen, haben will. Sie  geht davon aus, dass das Zahlenwerk nach der Sommerpause vorliegt.