Für die lokale Umsetzung des Aktionsplan „Soziale Stadt“ soll in den betroffen Brennpunkten lediglich 5000 Euro pro Sozialraum, über einen Fonds zu Verfügung gestellt werden. Welche finanziellen Mitteln zentral zu Verfügung gestellt werden ist noch völlig offen. Den Betrag von 5000 Euro hält die Linke in Hörde jedenfalls für völlig inakzeptabel.
„5000 Euro pro Sozialraum sind ein Hohn. Dafür lassen sich grade mal ein paar hübsche, bunte Handzettel drucken um zu zeigen wie „sozial“ die Stadt ist.“ wettert der Linke Bezirksvertreter Torsten Behrendt gegen den Mini-Betrag. „Für effektive Arbeit in den Sozialräumen, also auch in Hörde, müssen die Mittel erheblich aufgestockt werden.“ erklärt Behrendt weiter.
Als absolut absurd bezeichnet er auch, dass der OB für die Mittel die zentral verwendet werden sollen aktuell keine Angaben machen kann. „Die Linke wird ein wachsames Auge darauf haben, dass der Aktionsplan „Soziale Stadt“ auch mit Leben gefüllt und nicht nur eine Prestigekampagne für einen vermeindlich sozialen OB wird.“ schließt Behrendt und stellt in Aussicht, dass die Linke auch mit entsprechenden Anträgen in die Bezirksvertretung geht.
Gestartet ist die Linke bereits mit einer ersten Anfrage an die Verwaltung, in der sie konkrete Angaben über die Höhe der gesamten finanziellen Mittel, die in den Hörder Sozialraum fließen, haben will. Sie geht davon aus, dass das Zahlenwerk nach der Sommerpause vorliegt.