13. Juni 2008

Kampagnenbündnis will umweltfreundliche Energieversorgung für Dortmund

Ein breites Bündnis tritt gegen eine Verlängerung des Gesellschaftervertrages für die DEW zwischen RWE und den Dortmunder Stadtwerken ein, wenn 2014 der Vertrag ausläuft. Mit von der Partie sind unter anderem das Antiglobalisierungsnetzwerk attac, Bündnis90/Die Grünen, die Partei DIE LINKE, das Linke Bündnis Dortmund (parteilose Linke, DKP, SDAJ) und das Akoplan Institut. Das Jahr 2014 wird von den Mitgliedern des Bündnisses als Sollbruchstelle verstanden, um die DEW hinsichtlich der von ihr vertriebenen Energie auf eine soziale und ökologische Firmenpolitik zu verpflichten und sie vom Energiemonopolisten RWE unabhängig zu machen.

Am 18. August wird das Bündnis in der Auslandsgesellschaft eine Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der DEW organisieren. Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr. Als Referenten werden Werner Rätz aus dem Bundesrat von attac, Dirk Jansen vom Landesverband des BUND und Wolf Stammnitz, Fraktionsvorsitzender von „Die Linken im Rat“ auftreten.