CDU fordert Atomtarif – DIE LINKE will regenerative Energien fördern
Ratsherr Dr. Heltmut Eiteneier, Sprecher des CDU-Arbeitskreises Energie und Umwelt, hat einen reinen Atomtarif bei der DEW21 gefordert. DIE LINKE hält diesen Vorschlag für völlig absurd und setzt auf den dezentralen Ausbau regenerativer Energieträger.
Torsten Behrendt, Hörder Bezirksvertreter und Mitglied der Ökologischen Plattform der Linken erklärt zu den Äußerungen von CDU-Ratsmitglied Dr. Eiteneyer: „Wenn man die Endlager und Transportkosten für Atommüll realistisch in den Erzeugungspreis einrechnen würde, wäre Atomstrom die teuerste Form der Energieerzeugung. Im Moment wird aber der Preis künstlich niedrig gehalten, indem die Folgeschäden der Atomenergie erst nachträglich vom Steuerzahler zu begleichen sind.“
Utz Kowalewski, Dortmunder Kreissprecher von DIE LINKE, hat erst kürzlich auf der gemeinsamen Energiekonferenz der Bundestagsfraktion und des Landesverbandes der Linken in Essen über die Potentiale regenerativer Energien referiert: „Die Werbung für Atomstrom ist ethisch nicht zu verantworten und in meinen Augen zutiefst unchristlich. Sinn des Ganzen ist es aber Großkraftwerksstrukturen aufrecht zu erhalten und sich einer Energiewende hin zu dezentralen regenerativen Energien zu verweigern. Und nur über solche Großkraftwerke können sich die Energiemonopolisten RWE, EnBW, EON und Vattenfall auf Dauer ihre Vormachtstellung sichern. In diesem Sinne wirken dann auch die Lobbyisten in den Parlamenten – auch in Dortmund.“