19. Dezember 2008 Utz Kowalewski

Wo sind die anderen 800.000 Euro ?

Wo ist es geblieben?

Verfahren gegen Heike P. wirft nach Ansicht von DIE LINKE Fragen auf

Die ehemalige Mitarbeiterin im Amt des Oberbürgermeisters Heike P. hat vor Gericht gestanden 400.000 Euro veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert dazu eine Haftstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten. Nach dem Kenntnisstand von DIE LINKE fehlen aber in der Kasse des OB-Amtes rund 1,2 Mio Euro. Wo also sind die anderen 800.000 Euro, so die Frage der Linken.

Heike P. hat in ihrem Geständnis unter anderem folgendes ausgesagt: „Sicher bin ich mir allerdings, dass der von mir eingeräumte Gesamtschaden mit einer Größenordnung von rund 400.000 Euro so auch in etwa zutrifft, Ich schließe aus, hier einen wesentlich höheren, gar einen Millionenschaden durch meine Straftaten unmittelbar verursacht zu haben. Dies sage ich in dem drogenfrei gebildeten Bewusstsein, dass mir Lügen oder Beschönigungen weder persönlich, noch vor Gericht weiterhelfen.“

„Diese Aussage klingt zunächst einmal glaubwürdig. Heike P. hätte in der Tat keinen Vorteil dadurch bei ihrem umfassenden Geständnis Lügengeschichten zu erzählen. Die Rechnungsprüfer sollten sich also wieder an die Arbeit machen und die Staatsanwalt die Unterlagen erneut auf den Verbleib des Geldes überprüfen,“ so Kreissprecher Utz Kowalewski von der Partei DIE LINKE.