Die Partei DIE LINKE unterstützt die Forderung von Dortmunder Lehrern bewilligte Lehrmittel nicht noch einmal als Sachmittel auszugeben, da sie eine Diskriminierung der Empfänger darstellt. Am Wochenende hatte der Lehrerrat der Gustav-Heinemann-Gesamtschule ein entsprechendes Protestschreiben an den Rat geschickt.
„Wir haben bereits im Mai davor gewarnt, dass eine Vergabe als Sachmittel einen Ausgrenzungseffekt haben würde. Das Schüler und Schülerinnen wegen der klar als Sozialleistung erkennbaren Materialien gehänselt werden könnten, bestätigt sich nun,“ kritisiert Erdal Özgü, schulpolitischer Sprecher im Kreisvorstand von DIE LINKE die Unbeweglichkeit der Sozialdemokraten. Damals hatte die SPD-Ratsfraktion einen Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ zur Gewährung von Einschulungshilfen für die Kinder einkommensschwacher Eltern zum Anlass genommen einen eigenen Antrag zu stellen. Diese stellte dann anders als beim Antrag der Linken keine Geldmittel zur Verfügung, sondern lediglich Sachmittel. Das linke Ratsmitglied Hannes Fischer hatte die Vergabe der Mittel als Sachmittel seinerzeit sowohl im Schulausschuss als auch in der Ratssitzung ausführlich kritisiert.