Die Partei DIE LINKE in Dortmund hat scharfe Kritik an den jüngst verkündeten Fahrpreiserhöhungen im von der CDU dominierten VRR geübt. „Während die Ticketpreise um 3,4% steigen, werden gleichzeitig Großkundenrabatte wie das Sozialticket gestrichen. Damit werden insbesondere Arbeitslose und Geringverdiener belastet und ihnen das Recht auf Mobilität verweigert. Somit steht fest: Wenn Menschen mit geringem Einkommen bei den kommenden Wahlen noch CDU wählen, dann handeln sie klar gegen ihre eigenen Interessen“, so Kreissprecher Utz Kowalewski von DIE LINKE.
Das sich die SPD-Ratsfraktion einmal mehr ebenfalls als Gegner des von ihr auf Druck der politischen Linken mitbeschlossenen Sozialtickets outet, zeige was die Dortmunder in der kommenden Legislaturperiode zu erwarten hätten. Der wirtschaftsliberale Flügel von CDU und FDP um Herrn Pohlmann und der konservative Flügel der SPD um Herrn Sierau würden nach Einschätzung der Linken in den Wettstreit um die unsozialsten Maßnahmen für die Dortmunder Bürger eintreten. „Die Alternative gegen das neoliberale Parteienkartell ist derzeit nur DIE LINKE“, schlägt Kowalewski Wahlkampftöne an.