Nach der Bekanntgabe der neuen Millionenlöcher am Flughafen übt die Partei DIE LINKE harsche Kritik am Konzept des Flughafens. „Das was jetzt passiert ist schon lange absehbar. Nicht umsonst haben wir vor einem weiteren Ausbau des Flughafens gewarnt, der die Schuldenspirale noch einmal in die Höhe treiben würde. Ein Unternehmen, das jedes Jahr mehr Schulden macht als es überhaupt an Umsatz hat, ist auf Dauer nicht lebensfähig,“ so Kreissprecher Utz Kowalewski.
Kowalewski, der sich 2009 für das Direktmandat im Wahlkreis Dortmund-Wickede bewirbt, fordert die anderen Parteien auf endlich Farbe zu bekennen. „Die Menschen haben das Recht zu erfahren wer für die nächste Legislaturperiode für welche Flughafenstrategie steht. Von SPD und CDU hört man nur windelweiche Sprüche, die um den heißen Brei herum reden. Auch die OB-Kandidaten Sierau und Pohlmann scheinen hier mutlos zu agieren.“
DIE LINKE bekräftigt indessen ihre Flughafenstrategie, die auf drei Säulen ruht:
1) Rückbau des Flughafens zum Geschäftsflughafen bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Subventionierung der Billigflieger durch die Dortmunder Gebührenzahler.
2) Transfer der überzähligen Flughafenmitarbeiter zu anderen kommunalen Unternehmen. Beendigung der Leiharbeiterpraxis.
3) Nutzung nicht mehr benötigter Flughafengebäude und Fläche zur Ansiedlung von Unternehmen und Schaffung von Arbeitsplätzen.