Unter den deutlichen Rücktrittsforderungen beinahe aller Oppositionsfraktionen einschließlich der Fraktion „Die Linken im Rat“ an die Adresse des Oberbürgermeisters wegen der politischen Verantwortung für die Veruntreuung von 1,1 Mio Euro im Amt des OBs ging beinahe die Ankündigung unter, dass die Bewohner des Hippiehauses in der Silberstrasse nun mit einem entsprechenden Ersatzwohnraum rechnen dürfen.
Die Künster aus der Silberstrasse hatten auf einer von Helmut Manz (Vorstandsmitglied von DIE LINKE. Dortmund) angemeldeten Demonstration für mehr linke Freiräume deutlich gemacht, dass sie den Abriss ihres Wohnhauses zugunsten eines neuen Einkaufszentrums auf dem Gelände der ehemaligen Thierbrauerei missbilligen. Nicht nur „die Linken im Rat“ forderten nun die Unterstützung der Stadt und von Kulturdezernent Stüdemann bei der Suche nach einem angemessenen Ersatzobjekt. Auch die Grünen und die SPD bekundeten ihre Unterstützung - erste aus Überzeugung, letztere "weil es auch nicht schade". Damit steht eine Mehrheit im Stadtrat für ein neues Hippiehaus an anderer Stelle.
Bei Problemen bei der praktischen Umsetzung wird sicher zu geeigneter Zeit an die gegebenen Zusagen erinnert werden.