"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!" Am Karfreitag ehrte DIE LINKE am Mahnmahl in der Bittermark die Toten der Terrorherrschaft.
Zwischen dem 7. März und dem 12. April 1945 ermordeten Gestapo und SS im Rombergpark, in der Bittermark und in Hörde etwa 300 politische Gefangene und Widerstandskämpfer aus sieben Ländern – Deutsche, Polen, Sowjetbürger, Jugoslawen, Belgier, Holländer und Franzosen – auf heimtückische und bestialische Weise, um ZeugInnen ihrer Terrorherrschaft zu beseitigen. Und zwar zu einem Zeitpunkt, als alliierte Truppen bereits die Stadtgrenzen von Dortmund überschritten hatten.
Mit der Feierstunde in der Bittermark gedenken wir nicht nur der im Frühjahr 1945 ermordeten politischen Gefangenen, sondern wir bekunden damit auch unseren Widerstand gegen die in unserem Land immer offener und aggressiver auftretenden Neo-Nazis. Mit unserer Teilnahme an der Gedenkfeier in der Bittermark setzen wir auch dieses Jahr den Neo-Nazis ein deutliches „Nie wieder!“entgegen.