1. Mai 2011 Thomas Zweier

1. Mai 2011: Leiharbeit ist Ausbeutung

Foto von DIE LINKE. Dortmund auf der Demo zum 1. Mai 2011

DIE LINKE. Dortmund auf der Demo zum 1. Mai 2011

Die 1.-Mai-Demo des DGB stand in diesem Jahr bundesweit unter dem Motto „Mindestlohn jetzt“. Die zartrote Forderung von 8,50 Euro ist keine Lösung, die prekäre Arbeit abschafft, sondern weiter dazu beiträgt, prekäre Beschäftigung zu fördern. Die einzige Antwort ist: Abschaffung von Leiharbeit und ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10 Euro! DIE LINKE vertritt diese Forderung seit Jahren, und auch auf der Mai-Demo war die Forderung der LINKEN deutlich sichtbar.

Zusätzlich befragte die Arbeitsgruppe Betrieb & Gewerkschaft der Dortmunder Linken die Besucherinnen und Besucher der DGB Veranstaltung im Westfalenpark. Die Frage mittels Bodenzeitung lautete:"Was bedeutet Leiharbeit?". Es wurden ca. 20 verschiedene Meinungen von über 200 Leuten niedergeschrieben. Die meiste Zustimmung erhielt die Aussage "Leiharbeit ist Ausbeutung". Aber auch die miese Bezahlung, sowie die einhergehende Zwei-Klassen-Belegschaft wurden von den vielen Befragten angeprangert.

Interessant waren die vielen Gesprächen mit von Leiharbeit Betroffenen. 35 Stunden die Woche hart zur arbeiten und am Monatsende dafür nur  800 Euro netto zu erhalten ist das schwere Schicksal vieler Frauen und Männer in Dortmund. Deshalb werden sich die Aktiven der Arbeitsgruppe auch weiterhin nicht nur für bessere Bezahlung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer einsetzen,sonder darüber hinaus für das Verbot von dieser "Un-Art" der Beschäftigung.