27. August 2009 Utz Kowalewski

Wirtschaftskrise in Dortmund: Zahl der Hilfebedürftigen steigt weiter

Helmut Manz

Helmut Manz

Zur Kostendiskussion um den offenbar gescheiterten Dortmunder Doppelhaushalt meldet sich nun auch Helmut Manz, OB-Kandidat von DIE LINKE, zu Wort:

„Wenn der Sozialdezernent angibt einen Mehrbedarf von bis zu 21 Millionen Euro zu haben, dann zeigt dies wie sehr sich die SPD von der sozialen Realität in Dortmund entfernt hat. DIE LINKE hatte bereits bei der Verabschiedung des Haushaltes moniert, dass die Zahl der erwarteten Hartz4-Empfänger viel zu niedrig sei. Es ist doch bekannt, dass Dortmund als Hauptstadt der Geringverdiener unter den Kommunen in NRW ziemlich weit hinten rangiert, was das Pro-Kopf-Einkommen angeht. Unter solchen Umständen braucht es an wirtschaftlichem Gegenwind nur eine leichte Brise und die Zahl der Bedürftigen schnellt in die Höhe.

Zweck der Schönrechnerei war es natürlich im Haushalt mit den angeblich verfügbaren Geldern zahlreiche Leuchtturmprojekte wie den U-Turm oder den Phönixsee mit Jachthafen für Einkommensmillionäre einzustellen. Und nun steht man vor dem Scherbenhaufen eines maroden Haushaltes und versucht kurz vor den Kommunalwahlen den Armen die Schuld für die eigenen Fehlberechnungen zu geben. Das ist nicht nur unseriös – das ist menschenverachtend,“ so Manz.

Quelle: http://www.dielinke-dortmund.de/nc/presse/aktuell/detail/artikel/wirtschaftskrise-in-dortmund-zahl-der-hilfebeduerftigen-steigt-weiter/